Bei Stonesurvival ist Professionalität und Kompetenz Voraussetzung.

 

Paddeln ist die schönste Art, sich auf Seen oder Flüssen fortzubewegen. Ein Erlebnis, bei dem man die Natur aus einer unbekannten und faszinierenden Perspektive kennenlernen kann.

 

Paddeln ist wie wandern. Wandern auf dem Wasser. Es ist Naturerlebnis und ein bisschen Bewegung. Ohne großen Aufwand kann man es quasi vor der Haustür tun, mitten in Wien auf der Alten oder neuen Donau oder auf dem wilden Wasser der Donau, auf dem Marchfeldkanal. Oder auf einem der langsam fließenden Gewässer wie der Leitha, auf der Thaya, auf einem der vielen Seen in ganz Österreich. Oder jenseits der Grenze in den weitläufigen Donauauen auf ungarischer Seite, in denen man tagelang unterwegs sein kann.

Um das Stechpaddel mit nur einem Blatt richtig einzusetzen, gibt es einiges an Technik und eine Vielzahl verschiedener Schläge. Es ist nämlich am Anfang gar nicht so einfach, erst einmal geradeaus zu fahren. Sogar dabei kann es schon vorkommen, dass das Kanu kentert. Manchmal gleich beim Einsteigen. Besonders gern, wenn man den Reflex hat, sich an dem Gestrüpp anzuhalten, in das man gerade getrieben wurde, ohne es zu wollen. Ein beliebter Anfängerfehler. Auch dafür, mitten auf einem See ins gekenterte Kanu zu klettern, bedarf es einer speziellen Technik, mit der man sicher keinen Wettbewerb für Eleganz gewinnen kann.

 

Doch keine Angst: Bei geführten Kursen/Kanutouren wird die Ausrüstung vom Boot über Paddel bis zur Schwimmweste von mir zu Verfügung gestellt, Anfänger lernen die wichtigsten Grundbegriffe. Ansonsten bleibt immer noch die Möglichkeit, statt ins Solo- ins Zweierkanu einzusteigen. Als Bugpaddler, wohlgemerkt. Genau, das ist derjenige, der vorne sitzt und nichts zu reden hat. Oder diejenige.

 

Ich habe mit Freunden viel über unsere Zeit als Survival und Kanutrainer gesprochen, was ich meinen Kunden ob es Erwachsene oder Kinder sind näher bringen will. Über die Survival-Serien, und wie sie das Bild von Survival prägen. Die Tatsache, dass das Leben in der Natur in einem völlig falschen Licht in vielen Survival-Serien wiedergespiegelt wird, lässt mich hoffen dass ich es so gut es geht realistisch mache. Dabei waren wir uns über eines einig: Survival Serien weichen meistens von der Realität ab. Das Bild, das dem Zuschauer vermittelt wird, stellt die Natur meistens in ein grauenhaftes Szenario dar. Die Natur ist nicht unbarmherzig wenn man mit ihr lebt. Beim Fachsimpeln waren wir uns fast immer einig. Beim Feuerworkshop ,,Feuerarten,, wie mit dem Feuerstahl geht es mir um wesentlich mehr, als nur um das Feuermachen. Ich gehe den Sachen auf den Grund. Ich zeige den Menschen auch die versteckten Inhalte und lassen keine Gelegenheit aus, die einfachsten Fertigkeiten mit Erzählungen zu bestücken. Das Errichten eines Shelter‘s (Unterstand) steht nicht im Vordergrund, sondern mit dem zu bauen was die Natur uns bietet. Vorwiegend verwenden wir unbelebte Materialien. Benötigen wir dennoch lebende Pflanzen nehmen wir nur so viele wie wir für unser Shelterbau wirklich benötigen. Wenn ich schon den Feuerstahl unterrichte, dann zeige ich auch wie man ein Zundernest baut, was man dafür benötigt. Welche Rinde sich auffasern lässt, wie zum Beispiel die von der Pappel. Außer Rinde kann man viele andere Materialien verwenden.

 

Ich will ihnen das Abenteuer Natur wieder näherbringen, wie man mit einfachsten Hilfsmitteln überlebt und wie man richtig paddelt.

 

Trotz Enthusiasmus und Engagement für Outdoor, Bushcraft und Survival sollte der Schutz unserer Umwelt immer im Vordergrund stehen. Gerade die Outdoorbranche stand als "Umweltsünder" des Öfteren im Kreuzfeuer der Kritik - dies zum Teil nicht ganz ungerechtfertigt. Ich bekenne mich vorbehaltlos zum Grundsatz, dass der Schutz unserer Natur immer höhere Priorität hat als ihre kompromisslose Benutzung.

 

Bei Stonesurvival ist Professionalität und Kompetenz Voraussetzung.